Das Jahr 2010

Hallo liebe Leser,

zum Jahresende 2010 ziehen wir ein Resumee.

Acarl-verheyennfang des Jahres haben wir einen Neustart der bekannten Konzertserie auf der Burg Satzvey entschieden. Der erste Gast war Carl Verheyen, mit dem wir "geübt" haben. 380 Besucher haben uns motiviert, weitere Veranstaltungen zu planen und zu buchen.

Nach nun 6 Konzerten in diesem Jahr haben wir genug Erfahrungen für einen Zwischenstandsbericht gesammelt. Und der fällt durchwachsen aus. Es hat Spaß gemacht, aber wir sind quasi schuldenfrei pleite. Der Verein finanziert sich bislang ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, die 50 Euro pro Jahr betragen. Die daraus resultierenden Geldbeträge sind übersichtlich und nach mehreren defizitären Konzerten verbraucht. Die Kosten eines Konzertes bestehen aus Bandgage, Hotel und Bewirtung für die Band, Bandsteuern, Künstlersozialversicherung, Raumkosten, Kosten für die Beschallung, Veranstalterhaftpflichtversicherung und einigen kleinen Positionen. In der Summe immer zwischen 2.500 und 4.000 Euro. Bei 15 Euro Eintritt kann jeder leicht errechen, dass ab 167 Besuchern die geringere Kostenmarke abgedeckt ist. Oder anders: jeder fehlende Besucher unter 167 kostet uns 15 Euro, bei Abi Wallenstein Blues Culture haben 90 Besucher gefehlt.

 

 

abi wallenstein blues culture

Es hat Spaß gemacht.
Unsere Musiker sind alle supernette Leute, die mit erstaunlicher Energie Ihren Lebenstraum verwirklichen: Musik machen. Das motiviert uns immer wieder, sie dabei zu unterstützen auftreten zu können. Die Besucher, also Ihr alle, habt viel Energie und Freude getankt. Wir haben in Euren Gesichtern gesehen, dass wir Positives bewirkt haben, und Ihr habt es uns oft genug gesagt. Nicht zuletzt haben wir selbst große Freude an der Musik und den Musikern. Das alles ist wichtiger als die finanziellen Fragen. Deshalb  werden wir natürlich weitere Konzerte veranstalten. Allerdings weder blauäugig noch risikofreudig. Wir aktiven Mitglieder stecken einen hohen Zeit - und Arbeitsaufwand in das Vereinsprojekt. Persönlich verschulden dafür wollen wir uns aber nicht. Deswegen werden wir alle Aspekte der bisherigen Veranstaltungen durchdenken, um für die Zukunft besser zu werden. Alle Vorschläge von Eurer Seite, zu Musikern, zur Organsation, Finanzierung, konstruktive Kritik, nehmen wir gern per Mail entgegen. Wir wünschen einige ruhige Festtage. Öffnet ab und an eine Flasche roten Wein und legt einen guten Blues dazu auf !

Für den Eifel-Kultur e.V.
Michael Mudra

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